Jugend, Familien, Senioren und Soziales

Die Jugend bildet die Zukunft unserer Gesellschaft. Ziel der FDP-Jugendpolitik in Borgholzhausen ist es, jungen Menschen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote zur Verfügung zu stellen.

 

Den Jugendlichen sind wohnortnahe Freizeitmöglichkeiten zu bieten, die neben sportlichen auch kulturelle, musikalische und geistige Aktivitäten darstellen. Sollte dazu die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs erforderlich sein, ist dieser bestmöglich darauf abzustimmen.

 

Das bewährte Jugendzentrum der Stadt Borgholzhausen ist weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Das gilt ebenso für das so erfolgreiche Familienzentrum mit seinem inzwischen weit verbreiteten Netzwerk. Die FDP fordert dringlich die Solidarität aller Kreiskommunen bei der Jugendarbeit ein. Das einzelne Kommunen eigene Jugendämter aufbauen und diese anschließend nur mit dem Knowhow des Kreises führen können, ist sicher nicht zielführend.

 

Die Alterung der Gesellschaft muss nicht zum Verlust von Vitalität des Gemeinwesens führen. Die junge Generation kann von der Lebenserfahrung, Erinnerungen und dem Wissen der älteren Generation lernen.

 

Gerade Seniorinnen und Senioren sind vielfach bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren oder tun dieses bereits. Es bedarf integrative Engagement-Formen, bei denen junge und ältere Menschen ihre Erfahrungen und Stärken für die jeweils andere Generation einbringen. Sie sind ein besonderer Schlüssel zur Überwindung der Herausforderungen und zur Nutzung der Chancen des demografischen Wandels.

 

Gleichermaßen gilt es, das Potenzial des Bürgerschaftlichen Engagements zur Förderung von Integration stärker in den Blick zu nehmen.

 

Das ist für Liberale gelebte Beteiligung und Ausdruck einer aktiven Bürgergesellschaft, bei der Menschen für sich und andere Verantwortung übernehmen. Ohne diese Einstellung der Bürgerinnen und Bürger beispielsweise gerade im sozialen Bereich wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer.

 

In diesem Zusammenhang möchte die FDP die Leistungen des „Sozialen Arbeitskreises“ und der Hospizgruppe nicht unerwähnt lassen. Die FDP wünscht sich mehr Unterstützung für diese wertvolle Arbeit.

 

Wer im Alter ein unabhängiges Leben nicht mehr ohne Hilfe und Betreuung führen kann, soll die Möglichkeit erhalten, wohnortnah versorgt zu werden. Die Möglichkeiten des betreuten Wohnens durch private Investoren, sowie die Einrichtung des DRK-Altenheimes sollen durch die Stadt weiter gefördert werden. Eine Modernisierung des DRK-Altenheimes hat daher oberste Priorität. Damit sind nicht nur bauliche, energetische Maßnahmen gemeint, sondern auch die Strategie hin zu Einzelzimmern muss konsequent verfolgt werden. Nur so wird man den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht.

 

Bürger mit Behinderung sind in ihrer Lebensgestaltung zu unterstützen und frühzeitig in die Gesellschaft zu integrieren. Dies beginnt im Kindergarten und geht über die Schule bis in den Beruf. Wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind zu fördern. Auftretende Probleme sollen weiterhin bei einem Behindertenbeauftragten bei der Stadt vorgetragen werden können.

 

Wir wollen eine Gesellschaft, in der das Alter, oder eine Behinderung eines Menschen keine Rolle spielt.